Aktuelle Zeitschrift "Recht der Tiere"
"Recht der Tiere"Am letzten Freitag, wir befanden uns gerade mitten in den Aufbauarbeiten für unser Sommerfest, brachten zwei Frauen eine Staffordshire-Terrier Hündin, die so schwach war, dass sie getragen werden musste. Man hatte das Tier völlig entkräftet auf einem Spielplatz in Buchforst gefunden. Jemand muss die Hündin dort abgelegt haben, denn alleine laufen konnte sie nicht.
Wir brachten sie sofort in unsere Krankenstation, wo sie notversorgt wurde. Seit Freitag ist sie dauerhaft am Tropf und ihr Zustand hat sich schon merklich gebessert. Während sie am Freitag nicht einmal alleine den Kopf heben konnte, läuft sie nun selbstständig ein paar Schritte. Sie frisst mit viel Appetit und ganz langsam kehren die Lebensgeister zurück. Da sie schon sehr alt ist, können wir nur hoffen, dass sie noch gesund wird.
Momentan ist sie bei unserem Tierarzt in der Praxis, der sie gründlich untersucht. Die Lymphknoten sind stark angeschwollen, das Blutergebnis steht noch aus.
Wir haben sie Maisha getauft, denn das bedeutet Leben. Ob sie es schaffen wird, kann momentan niemand vorhersehen, aber ihre Augen sagen uns, dass sie den Willen dazu hat.
Uns beschäftigt nun die Frage, wem dieser Hund gehört, wer ihm das angetan hat. Vielleicht Kennt jemand den auffällig abgemagerten Staffordshire-Terrier? Leider war sie nicht gechipt, was seit neun Jahren Pflicht ist.
Natürlich würden wir uns auch über Paten für Maisha freuen, denn wir erwarten sehr hohe Arztkosten.
Angehängt einige Fotos der Hündin.
Rückfragen bitte unter:
Tierheim Köln Dellbrück
0221/684926
Die Ferien sind da und unsere diesjährige Bilanz ist bereits jetzt mehr als erschreckend. Allein in den letzten 24 Stunden konnten wir sage und schreibe 61 tierische Neuzugänge verzeichnen.
Neben zwei Abgabe- und einer Fundkatze füllten sich auch unsere Hundezwinger zusehenst. Unter den fünf neuen Hunden befinden sich ein entlaufener Herdenschutzhund, ein misshandelter und jetzt sichergestellter Staffordshire-Mix, ein gefundener Welpe mit gebrochenem Bein, ein Jack Russel Terrier, den man wegen Zeitmangel nicht mehr wollte und schließlich ein Mischling, den ein Obdachloser einem Passanten in die Hand gedrückt hat.
Zusätzlich brachte dann noch die Tierrettung drei an einem Friedhof ausgesetzte Kaninchen aus Sürth (das linksrheinische Tierheim hat Aufnahmestopp), und eine Privatperson fand in Holweide einen Hamster.
Das sollte aber noch lange nicht alles gewesen sein:
Als in der letzten Nacht die Hunde anschlugen, ging unsere Mitarbeiterin zum Tierheimtor, und sah nur noch die Heckleuchten eines wegfahrenden Autos. Neben dem Tor fand sie nicht nur einen angebundenen Hund, sondern auch vier Transportkörbe, die 48 Meerschweinchen enthielten.
Bereits vor einigen Wochen hatte jemand 30 Meerschweinchen bei uns ausgesetzt, die Tiere von letzter Nacht scheinen aus dem gleichen Haushalt zu stammen.
Wieder einmal handelt es sich um ausschließlich männliche Tiere, wieder einmal kommen nicht geplante, hohe Kastrationskosten auf uns zu.
Der Platz für all diese Tiere ist bereits mehr als knapp. Nachdem wir am Samstag aus einem verwahrlosten Haushalt am Hansaring 30 Ratten aufgenommen haben, ist die Kleintierstation absolut überfüllt.
Auch das Katzenhaus ist bereits so voll, dass wir einzelne Tiere bereits in zwei Büros sowie in WC-Räumen untergebracht haben. Und in der Quarantänestation warten viele halbwilde Katzenwelpen auf ihre Vermittlung.
Um diese immensen Kosten zu bewältigen würden wir uns sehr über Spenden freuen. Auch Futterspenden aller Art sind sehr willkommen!
PS.: Während diese Pressemitteilung geschrieben wird, sind bereits drei weitere Katzen abgegeben worden. Eine kam aus der Vermittlung zurück, eine zweite wurde unter einem Auto gefunden, und eine dritte Katze ist schwer verletzt, die Feuerwehr musste sie aus einem Kippfenster befreien. Auch hier werden wieder hohe Tierarztkosten auf uns zukommen.
Rückfragen bitte unter Tierheim Dellbrück: 0221/684926 oder
sylvia.hemmerling@tierheim-koeln-dellbrueck.de
Die Tiere sind, wie man sich bei dieser hohen Anzahl vorstellen kann, in keinem sehr guten Zustand: sie haben Milben, lange Krallen und viele haben Bisswunden. Es handelt sich um 30 unkastrierte, männliche und ein (mit Sicherheit trächtiges) weibliches Tier.
Um weiteren Nachwuchs zu verhindern werden wir so schnell wie möglich alle Böcke kastrieren – was für uns mit enormen Kosten verbunden sein wird. Zusammen mit der Behandlung gegen Parasiten werden weit über 1000 Euro Tierarztkosten auf uns zu kommen.
Als wir gerade damit fertig waren, unsere 31 neuen Bewohner zu versorgen, stand bereits die nächste Abgabe vor der Tür: Sieben Meerschweinchen – wegen Umzugs abzugeben.
Bis zu den Ferien dauert es noch einen ganzen Monat, aber wir denken jetzt schon mit Schrecken daran, wie wir all die Tiere unterbringen sollen, wenn sich dieser Trend fortsetzt. Erst vor wenigen Wochen haben wir 70 Nymphensittiche übernommen, die aus Krankheitsgründen nicht mehr versorgt werden konnten.
Erschwerend für uns kommt hinzu, dass die meisten Tierheime in der Umgebung Pensionstiere aufnehmen, was wiederum bedeutet, dass deren Aufnahmekapazität für Fund- und Abgabetiere gerade zur Sommerzeit stark eingeschränkt ist.
Um die Kosten für die Tierärztliche Versorgung der vielen Meerschweinchen zu senken, würden wir uns über die Übernahme einer Patenschaft für die bunte Truppe freuen. Natürlich suchen wir auch Meerschweinchenfreunde, die bereit sind, unseren Tiere ein neues Zuhause zu geben.
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Tierschützer laufen Sturm gegen neuen Gesetzentwurf
Wie aus Kreisen rumänischer Abgeordneter zu hören ist, soll eine großflächige Tötung der Straßenhunde im ganzen Land vorgesehen sein. Das Füttern herrenloser Tiere werde verboten. Aufgegriffenen Hunden drohe bereits nach sieben Tagen der Tod. Beginnen soll die geplante Fang- und Tötungsaktion in der Hauptstadt Bukarest, in der nach Schätzungen fast 40.000 herrenlose Hunde leben. Danach werde die Maßnahme auf das gesamte Land ausgeweitet.
Wie Carmen Arsene von der Nationalen Tierschutzvereinigung Rumäniens mitteilt sind alle Hunde betroffen, junge, alte, gesunde, kranke, verletzte, aggressive oder sanfte. Ebenso vielfältig wären die Tötungsmethoden. Sie erinnert an grausame Aktionen aus naher Vergangenheit: „Die Behörden haben das Erschlagen, Vergiften, Strangulieren und Erschießen der Tiere zugelassen und einkalkuliert, dass die gefangenen Hunde in den Tötungsstationen jämmerlich an Hunger, Beißereien und Verletzungen verendet sind“, so die gebürtige Rumänin. Es sei bekannt, dass einige Städte Kopfprämien von 25 Euro pro getötetem und „als Müll“ entsorgtem Hund zahlen würden.
Gesetz wird blockiert
Vor zwei Jahren hat der Senat einen Gesetzentwurf angenommen, der das Töten der Straßenhunde verbot und die Kastration als Mittel der Wahl zur Populationsreduzierung vorschrieb. „Dieser Entwurf Nr.912 wird bis heute vom Komitee für öffentliche Verwaltung und ökologisches Gleichgewicht der Abgeordnetenkammer blockiert“, erklärt Carmen Arsene. In dieses Vakuum habe der Präfekt von Bukarest den neuen Gesetzentwurf vorgelegt, der anders als der bisherige Entwurf die Vernichtung der im Land lebenden Straßenhunde fordere und Massentötungen legalisiere.
Dass die Bevölkerung ein schärferes Vorgehen gegen Straßenhunde ablehnt, zeigt laut Arsene eine Meinungsforschung der eResearch Corp. Das Ergebnis belege, dass 70 Prozent der befragten rumänischen Bürger gegen die Euthanasie der Hunde sind und sich für die Kastration als beste Lösung aussprechen. 74 Prozent lehnen die geplante Änderung ab, nach der sogar jene Menschen bestraft werden sollen, die in der Nähe ihrer Wohnung Straßenhunde füttern, damit sie nicht verhungern. Erstaunlicherweise würden die Zeitungen nicht über diese aktuelle Umfrage berichten, obwohl sie ihnen vorliege. „Sie drucken weiter tendenziöse Artikel über die Gefahr von Straßenhunden“, hat Carmen Arsene beobachtet.
Rumänische Tierschützer setzen auf massiven internationalen Protest, der die Abgeordneten von der Effizienz des Konzeptes „Kastration und Wiederauswilderung“ überzeugen könnte als der einzigen humanen Lösung zur Reduzierung der Straßenhundpopulation.
Der bmt, TASSO und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) protestieren bei den rumänischen Verantwortlichen und werden prüfen, ob die vorgesehene Massentötung von Hunden gegen europäisches Recht verstößt.
Infos und Protestmöglichkeiten unter
Ansprechpartner: Petra Zipp
Firma: Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Straße: Gönninger Str. 201
PLZ Ort: 72793 Pfullingen
Tel: 07121 / 82017-12
Fax: 07121 / 82017-18
e-mail: petra.zipp@bmt-tierschutz.de
Internet: www.bmt-tierschutz.de
Berlin, 31.3.2010. Pro Jahr werden in Deutschland bis zu 40 Millionen Eintagsküken getötet, weil die Eierindustrie keine Verwendung für männliche Tiere hat.
Die Hahnenküken werden kurz nach dem Schlupf von den weiblichen Tieren getrennt und auf grausame Weise vernichtet – sie werden mit Kohlendioxid vergast oder im Homogenisator, einer Maschine mit rotierenden Messern, zu Brei zermust.
„Diese millionenfache Tötung der Küken aus rein ökonomischen Erwägungen“, „ist über die Maßen unethisch und steht im Widerspruch zum Tierschutzrecht und zur Staatszielbestimmung Tierschutz“ , sagt bmt-Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Styrie.
Auch die Bundesregierung beurteile seit Jahren in ihrem Tierschutzbericht die Vernichtung der Küken als ethisch bedenklich - und trotzdem tolerieren sie die Behörden stillschweigend weiterhin.
Aus diesem Grund startet der bmt heute seine Protestaktion „Wir wollen leben“. Mit über 40.000 Postkarten will der Verein an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner appellieren, die Weichen für Forschungsprojekte zu stellen, die die Tötung der Küken langfristig überflüssig machen. So fordert der bmt, die Forschung praxisorientierter alternativer Züchtungsprojekte wie für das „Zweinutzungshuhn“ zu fördern. Statt tierschutzwidriger Hochleistungszucht seien Langlebigkeit und Robustheit als verbindliche Zuchtziele durchzusetzen. Rassen und Zuchtlinien, die Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere schädigen, seien durch entsprechende Rechtsverordnungen zu untersagen und die Tötung von Eintagsküken zu verbieten.
Seit Jahren werde nach Methoden gesucht, die eine Geschlechterbestimmung im bebrüteten Ei vornehmen könnten. Inzwischen stünden mehrere Verfahren wie ein Enzymverfahren und bestimmte hormonelle Tests in Leipzig zur patenrechtlichen Prüfung an.
BEWITAL unterstützt das Tierheim Köln Dellbrück
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit und auch Teil unserer Firmenphilosophie hier zu helfen. Wir schätzen die Arbeit, die in den Tierheimen des bmt geleistet wird, wirklich sehr und sind deshalb gerne bereit, Futter für die Tiere in den Tierheimen des bmt zur Verfügung zu stellen.“, so Dr. Jürgen Wigger, Geschäftsführer der Fa. BEWITAL GmbH & Co. KG aus Oeding. „Mit dem bmt haben wir einen seriösen und kompetenten Kooperationspartner, mit dem wir gerne und langfristig zusammenarbeiten möchten. Sporadische Unterstützung nach dem Gießkannenprinzip ist gerade in Sachen des Tierschutzes in unseren Augen keine geeignete Hilfe.“
Dr. Jörg Styrie, 1. Vorsitzender des bmt, freut sich über die Unterstützung. „Neben den Tierarztkosten gehören die Kosten für Futter zu den großen Ausgabepositionen in unseren Tierheimen. Bedingt durch die allgemeine Wirtschaftskrise und dem damit verbundenen Rückgang der Spenden ist das Engagement von BEWITAL sehr willkommen.“, sagt Dr. Styrie.
Außer dem Tierheim in Köln-Dellbrück unterstützt BEWITAL auch die Tierheime des Vereins in Stuhr bei Bremen, in Kassel und in Pfullingen (Baden-Württemberg).
Letzte Woche hatten wir eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter, die besagte, in Köln-Godorf seien 11 Welpen und zwei Elterntiere völlig allein gelassen und verwahrlost, wir sollten schnell kommen und einen Arzt mitbringen.
Leider hatte der Anrufer keine Nummer hinterlassen und die Adresse konnten wir nicht verstehen - wir konnten nicht helfen.
Gestern dann ein weiterer Anruf: ein Mann erzählte, dass sein Sohn ins Ausland verzogen sei und dessen 13 Hunde nun auf dem Gelände völlig auf sich allein gestellt seien. Wir erklärten uns sofort breit, die Hunde aufzunehmen, sie ggf. auch dort abzuholen.
Spät abends trafen 12 der Tiere hier ein (einen Welpen hatte der Vater noch schnell verschenkt), völlig abgemagert, verwurmt, verfloht und teilweise fast apathisch. Wir versorgten sie sofort mit Futter und richteten ihnen eine warme, gemütliche Kinderstube ein. Die Tiere sind extrem verängstigt, da sie bisher kaum oder keinen Kontakt zu Menschen hatten. Gerade in der Prägephase, sie sind jetzt 10–12 Wochen alt, ist der menschliche Kontakt sehr wichtig, und so sitzt zur Zeit stündlich ein Mitarbeiter von uns bei ihnen, um zu retten, was versäumt wurde.
Über den genauen Gesundheitszustand können wir noch nicht viel sagen. Sie werden jetzt alle entwurmt, entfloht und müssen langsam erst wieder an Futter gewöhnt werden.
Wie konnte es mitten in einer Großstadt wie Köln dazu kommen, dass die Tiere so lange unversorgt waren? Anwohner hatten laut Angaben einige Male Futter über den Zaun geworfen und auch verschiedene Behörden und Tierschutzvereine eingeschaltet – und niemand fühlte sich zuständig!
Jeder schob die Verantwortung von sich weg, an das Elend der Tiere dachte - wie so oft - niemand.
Köln, 23.02.2010
Bei Rückfragen:
Tierheim Köln Dellbrück 0221/684926
Heute Morgen erlebten wir den bisher traurigsten und zugleich erschreckensten Fall dieser Sommerferien.
Ein Passant hatte am Friedhof in Brück, Lembacher Weg, an einer Bushaltestelle einen jungen schwarzen Hund sitzen sehen. Er hatte einen engen Nylon-Maulkorb an und saß auf einer Plastiktüte.
Da der Hund knurrte, traute sich der Mann zunächst nicht, den Hund anzufassen. Er rief die Tierrettung, doch die war am anderen Ende der Stadt im Einsatz. Da der Hund sehr schwach und krank aussah, nahm er die Sache schließlich selbst in die Hand und brachte ihn zu uns ins Tierheim.
Der junge Rüde, wir schätzen ihn auf ca. 5 Monate, befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Er ist bis auf die Rippen abgemagert und dehydriert. Wir brachten ihn sofort zu unserer Tierärztin, dort liegt er derzeit am Tropf. Genaue Prognosen über seinen Zustand können wir noch nicht machen, wir versuchen ihn zunächst zu stabilisieren. Fest steht aber, dass sein Zustand nicht allein von den letzten Stunden kommen kann.
Als wir die Tüten, auf denen der Hund saß, näher in Augenschein nahmen, stellten wir entsetzt fest, dass der Hund in den Tüten gesessen haben muss. Es handelte sich um eine Einkaufstasche aus einem Spielzeuggeschäft „Intertoys“, die wiederum in einem zugeknoteten (!!!) blauen Müllsack verpackt war.
Der Hund war also mit Maulkorb „geknebelt“ in diese Tüten verpackt und ausgesetzt worden! Glücklicherweise konnte er sich befreien und so entdeckt werden. Nicht auszudenken, wenn er in der Mittagshitze immer noch in den Tüten eingesperrt gewesen wäre!
Wir werden Anzeige gegen Unbekannt erstatten und eine Belohnung von 1000,- Euro zur Ergreifung des Täters aussetzen.
Rückfragen bitte unter:
Tierheim Köln Dellbrück
0221/684926
oder: sylvia.hemmerling@tierheim-koeln-dellbrueck.de
am 01. und 02. August 2009, 12.00 – 18.00 Uhr
Wir erwarten wie in jedem Jahr viele tausend Besucher und haben folgende Programmpunkte vorbereitet:
* Agility Vorführung unser sportlichen Tierheimhunde
* Beratung und Vorführungen der Hundeschule Gassmann
* Mobility Vorführung der Hundesportgruppe Rhein-Sieg
* Rettungshundestaffel Siegtal im Einsatz
* Tierphysiotherapie: Fit werden auf dem Unterwasserlaufband
* Dog Dancing mit „Pfoten im Takt“ und den „TipptappDogs“
* tierische Kinderrallye
Außerdem beraten wir an speziellen Infoständen über
* unsere Katzen
* unsere Hunde
* Kaninchen, Meerschweinchen Kleinnager und Vögel
* allgemeinen Tierschutz und Kindertierschutz im bmt
* den bmt-Auslandstierschutz
Natürlich gibt es wie in jedem Jahr eine riesige Tombola, einen Floh- und Büchermarkt, Omas Raritäten, einen Blumen- und Pflanzenshop sowie verschiedene Gastvereine. Bei Kaffee, Kuchen, Waffeln sowie vegetarischen Köstlichkeiten ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Über eine Bekanntmachung des Termins und einen Besuch Ihrer Redaktion an diesem Wochenende würden wir uns sehr freuen!
Rückfragen bitte unter Tel. 0221/68 49 26
oder sylvia.hemmerling@tierheim-koeln-dellbrueck.de
Köln, 27. Juli 2009
Berlin, 26.05.2009. Nachdem in den vergangenen Tagen bundesweit zahlreiche Hunde einem qualvollen Hitzetod zum Opfer gefallen sind, appelliert der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) an alle Hundehalter, ihre Hunde bei sommerlichen Temperaturen nicht in abgestellten Fahrzeugen zurückzulassen. „Nino“ ist für das Tierheim Köln-Dellbrück aufgrund seiner Vorgeschichte kein Unbekannter. Als Welpe wurde er im Dezember 2006 mit seinen sechs Geschwistern im Tierheim in einem Pappkarton abgegeben. Unbekannte hatten den Wurf in der Merheimer Heide ausgesetzt.
Tierheimleiter Bernd Schinzel zeigte sich erfreut darüber, dass der vom Tierheim aufgepäppelte Hund nun zum Schutzengel geworden ist.
Der Vorfall ist aber noch aus einem anderen Grund als besonders zu werten: Staffordshire Terrier gehören in Nordrhein-Westfalen laut Landeshundegesetz zu Kategorie-I-Hunden und werden somit pauschal als gefährlich eingestuft. Das heißt, dass die Haltung dieser Hunderasse nur mit behördlicher Erlaubnis möglich ist. Die Hunde sind im öffentlichen Raum an der Leine und mit Maulkorb zu führen, sofern sie keine amtliche Befreiung haben. Eine Zucht mit diesen Tieren ist untersagt.
Dass diese Regelungen nicht greifen, zeigen die derzeitigen Aufnahmen im Tierheim Köln-Dellbrück. Fast wöchentlich werden Staffordshire Terrier, zumeist Welpen, vom Ordnungsamt sichergestellt und ins Tierheim verbracht. Aufgrund der schwierigen Vermittlung dieser Tiere ist die Verweilzeit hier sehr lang.
Junge wollte türkische Jugendliche von Tierquälerei abhalten
Alleine ging er auf die Gruppe zu und verbat sich die Tierquälerei, doch niemand reagierte. Da verlieh er seinen Worten Nachdruck, indem er einem der gerade aktiven Steinewerfer einen – laut Zeugen – leichten Klaps auf den Hinterkopf gab. Die Jugendlichen liefen zu ihren Eltern, die ebenfalls im Park waren, und die zeigten den 14jährigen Schüler wegen „vorsätzlicher Körperverletzung“ bei der Polizei an.
Der Schüler wird nun als „kriminell gefährdeter Jugendlicher“ geführt. Er weigert sich dem Hinweis der Polizei zu folgen, mit einem Entschuldigungsbrief möglicherweise eine Einstellung des Verfahrens erreichen zu können. „Ich habe nichts Falsches getan“, sagt er, „ich habe nur versucht, eine fortgesetzte Tierquälerei in der Öffentlichkeit zu verhindern.“
„Wir finden es großartig, dass sich ein Jugendlicher so mutig gegen eine Gruppe stellt, die Tiere misshandelt, sagt Dr. Jörg Styrie, Vorsitzender des bmt. „Umso mehr bedauern wir die geradezu zynisch anmutenden Folgen für den Jungen, der sich dennoch hoffentlich auch in Zukunft seine Zivilcourage bewahren wird.“
Über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.
Rückfragen bitte unter Tierheim Dellbrück: 0221/684926 oder
sylvia.hemmerling@tierheim-koeln-dellbrueck.de
Berlin, 06.04.2009.Zum bevorstehenden Osterfest appelliert der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) an die Verbraucher, auf Eier aus der tierquälerischen Käfighaltung und auf das Fleisch von Mastkaninchen zu verzichten.
Der bmt empfiehlt Verbrauchern, die gegen das Leid der Legehennen protestieren wollen, ausschließlich Eier aus tiergerechten Haltungssystemen zu kaufen. Das sind die Eier mit der Kennzeichnung 0 für Bio-, 1 für Freiland- und 2 für Bodenhaltung. Eier aus der Käfighaltung sind mit der Ziffer 3 gekennzeichnet.
„Auch hinter der zum Jahresbeginn eingeführten „Kleingruppenhaltung“ verbirgt sich eine tierschutzwidrige Haltung im Käfig, bei der jeder Legehenne lediglich eine Fläche von 800 cm2 zur Verfügung steht“, erklärt Dr. Jörg Styrie, Bundesvorsitzender des bmt. „Das entspricht der Fläche eines Aktendeckels. Das Ausleben arteigener Verhaltensweisen wie Scharren oder Sandbaden bleibt den Legehennen auch in diesem Haltungssystem aufgrund des viel zu geringen Platzangebotes verwehrt.“
„Besonders vorsichtig sollten Verbraucher bei vorgefärbten Eiern sein“, sagt Dr. Styrie. „Da gekochte und bereits gefärbte Eier nicht der europaweit geltenden Kennzeichnungspflicht unterliegen, handelt es sich hier in den meisten Fällen um Eier aus der Käfighaltung.“
„Aus der Käfighaltung stammt auch der zu Ostern so beliebte Kaninchenbraten“, erläutert Dr. Styrie. „Eingepfercht in viel zu engen Drahtgitterkäfigen, bei viel zu hohen Besatzdichten warten die Tiere in riesigen Mastbetrieben auf ihren Tod. Hoppeln, sich Aufrichten oder Männchenmachen – also alle arttypischen Verhaltensweisen – sind den Mastkaninchen in dieser Massentierhaltung nicht möglich.“
„Leider liegt Kaninchenfleisch im Trend. Mehr als 25 Millionen Kaninchen werden jedes Jahr in Deutschland gegessen. Nur die wenigsten Käufer wissen, unter welchen tierschutzwidrigen Bedingungen Mastkaninchen gehalten werden“, so Dr. Styrie. „Deshalb hat der Bundesrat am 6. März 2009 die Bundesregierung aufgefordert, sich auf europäischer Ebene für tierschutzgerechtere Vorschriften für die Kaninchenzucht einzusetzen. Da es erfahrungsgemäß bis dahin noch ein weiter Weg sein wird, appellieren wir an die Verbraucher, auf den Kauf von Kaninchenfleisch zu verzichten.“
Die massenhafte und häufig unkontrollierte Verwendung von Explosionskörpern zu Silvester versetzt Haus- und Wildtiere gleichermaßen in Angst und Schrecken und kann zu schwerwiegenden Traumen und gesundheitlichen Schäden führen. So erleben Hundehalter, dass ihre Vierbeiner panisch die Flucht ergreifen, wenn es irgendwo knallt. Weil es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen mit derart aufgeschreckten Hunden kam, rät der bmt, Hunde in der Zeit um Silvester nur an der Leine zu führen.
„Um den Tieren die nervliche Höchstbelastung zu ersparen, können wir nur an alle Tierhalter appellieren, ihre Haustiere wie Hund, Katze oder Vogel zu Silvester in einen möglichst ruhigen Raum zu bringen und sich in beruhigender Weise um sie zu kümmern“, so Dr. Jörg Styrie, Vorsitzender des bmt.
„Grundsätzlich sollten Örtlichkeiten, an denen erfahrungsgemäß viel geknallt wird, nicht mit Tieren aufgesucht werden. Für Mensch und Tier kann es ein schönes Erlebnis sein, den Jahreswechsel bei einem ausgedehnten Spaziergang außerhalb der städtischen Ballungsgebiete zu erleben und das Feuerwerk von Ferne aus zu betrachten. Aber auch bei diesen Ausflügen sollte der Hund grundsätzlich angeleint bleiben“, so Dr. Styrie abschließend.
am 09.11. 2008 um 18:00 Uhr
Mit dem Singen hapert es bei unseren Hunden noch ein wenig, aber die Vorfreude auf den 09. November ist schon jetzt sehr groß.
Anlässlich Sankt Martin veranstalten wir bereits zum vierten Mal einen Laternenlauf mit Hunden – für unsere Hunde. Mit bunten Laternen, Fackeln und Blinklichtern geht der Zug aus Zwei- und Vierbeinern durch den Wald rund um unser Tierheimgelände, anschließend gibt es Glühwein und Weckmänner.
Die Veranstaltung erfreut sich immer größerer Beliebtheit, 2007 zählten wir ca. 150 Hunde samt zweibeiniger Begleitung. Darunter sind auch immer viele ehemalige Schützlinge, über die wir uns besonders freuen. Auch die ganz braven unter unseren Tierheimhunden dürfen mit ihren ehrenamtlichen Begleitern am Zug teilnehmen.
Getreu dem Motto „Hunde laufen für Hunde“ kommt natürlich der gesamte Erlös unseren Tieren zu Gute. Wir freuen uns über jeden, der uns am 09.11. begleitet, egal ob mit oder ohne Hund. Für eine Spende von 8 Euro erhält jeder Teilnehmer eine Laterne, einen Weckmann und einen Glühwein, alle Hunde bekommen ein Blinklicht.
Treffpunkt ist um 18:00 Uhr auf dem Tierheimparkplatz.
Über die Bekanntmachung des Termins und einen
Besuch Ihrer Redaktion würden wir uns sehr freuen!
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Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. wird sich weiterhin für ein Wildtierverbot in Zirkusunternehmen einsetzen.
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am 12.10. 2008, von 11.30 – ca. 17.00 Uhr
Aufgrund des großen Erfolges der letzten Jahre veranstaltet das Tierheim Köln Dellbrück auch 2008 wieder ein Agility-Fun-Turnier.
Mitmachen kann jeder, und so wird sich, wie in den Jahren zuvor, wieder eine bunte Mischung aus sehr sportlichen, sehr ehrgeizigen Profi-Hunden, halbwegs sportlichen, halbwegs ehrgeizigen Anfänger-Hunden (viele davon sind ehemalige Schützlinge) sowie einer Gruppe Tierheimhunde präsentieren.
Die Letztgenannten laufen außer Konkurrenz und sorgen in der Regel bei den Zuschauern für die meiste Erheiterung, weil es durchaus passieren kann, dass das eine oder andere Hindernis auch einmal ignoriert - oder im schlimmsten Fall markiert wird.
Es ist auch schon vorgekommen, dass ein Tierheimhund aufgrund seiner außergewöhnlichen Leistung - oder seines großen Unterhaltungswertes - unter den Besuchern sein neues Frauchen oder Herrchen fand, ein Nebeneffekt, der uns besonders freut.
Aus diesem Grund würden wir uns natürlich über viele Zuschauer freuen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, und außer garantierten sportlichen Höchstleistungen gibt es noch reichlich Information über unser Heim und seine Bewohner sowie über die Arbeit des BMT.
Der Eintritt ist frei. Der gesamte Erlös kommt natürlich zu 100 Prozent unseren Tieren zu Gute.
Über die Bekanntmachung des Termins und einen
Besuch Ihrer Redaktion würden wir uns sehr freuen!
Köln, 07.Oktober 2008
Rückfragen bitte unter Tierheim Dellbrück: 0221/684926 oder
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Wildtiere raus aus dem Zirkus!
Köln, 6. Oktober 2008. Das Tierheim Köln-Dellbrück und die Tierrechtsinitiative Köln (TIK) rufen zum Protest gegen den „Russischen Staatszirkus“ auf. Die Demonstration findet am Mittwoch, den 8. Oktober, von
„Wildtiere gehören nicht in einen Zirkus“, sagt Bernd Schinzel vom Tierheim Köln-Dellbrück, das zum Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) gehört. Der Tierheimleiter verweist auf das Versäumnis der Bundesregierung. „Vor über fünf Jahren hat der Bundesrat die Regierung aufgefordert, eine Rechtsverordnung zum Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkusunternehmen zu erarbeiten – passiert ist bis heute nichts!“
Während andere Länder, wie zum Beispiel Österreich, längst entsprechende Verbote umgesetzt haben, fällt Deutschland eine konsequente Linie zum Schutz von Zirkustieren schwer.
Um die Regierung an ihre Verantwortung zu erinnern, hat der bmt einen Protestbrief an Bundesminister Horst Seehofer vorformuliert, den jeder Interessierte unterzeichnen kann. Der Verein möchte auf diesem Weg erreichen, dass das seit Jahren überfällige Haltungsverbot durch massiven öffentlichen Protest endlich wieder auf die politische Agenda gesetzt wird.
In Deutschland gibt es über 300 Zirkusunternehmen, die häufig zahlreiche wildlebende Arten wie Elefanten, Bären, Dromedare, Tiger, Löwen, Affen, Pumas und viele mehr mit sich führen. Diese Wildtiere haben sehr hohe Ansprüche an ihre Haltung, die reisende Unternehmen nicht einmal im Ansatz erfüllen können.
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Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. weist auf aktuelle Aktionen hin
„Die Olympischen Spiele sind vorbei, und das Land der Mitte ist aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit gerückt“, erklärt Mike Ruckelshaus, Leiter der bmt-Landesgeschäftsstelle Hessen. „Die grausamen Tiermisshandlungen in China gehen jedoch unvermindert weiter. Noch immer werden Millionen Hunde und Katzen jedes Jahr ihrer Felle wegen brutal getötet, Kragenbären in winzigen Käfigen gehalten, wo ihnen qualvoll über Katheder der Gallensaft entnommen wird und in chinesischen Zoos Kühe und Ziegen lebend Raubtieren zum Fraß vorgeworfen.“
Da kein Ende dieses millionenfachen Tierleids abzusehen ist, hat der bmt bereits im Vorfeld der Olympischen Spiele eine Protest-Postkartenaktion an den chinesischen Botschafter in Deutschland gestartet. Diese Aktion soll der Forderung des bmt nach Erlass eines Tierschutzgesetzes in China Nachdruck verleihen. Inzwischen sind weit über 10.000 Postkarten von Tierfreunden aus ganz Deutschland beim bmt eingetroffen. Die Übergabe der Karten wird am Mittwoch, den 8. Oktober, in der Chinesischen Botschaft in Berlin durch den Bundesvorsitzenden, Dr. Jörg Styrie, erfolgen.
„Mit unserer zweiten aktuellen Kampagne „Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben“ fordern wir ein gesetzliches Verbot der massenhaften Tötung der Straßenhunde in Europa“, sagt Mike Ruckelshaus. „In unserer Resolution an die EU fordern wir Brüssel auf, Kastrationsaktionen für Straßenhunde finanziell zu unterstützen, um so das Leid der herrenlosen Hunde zu beenden. Die EU-Resolution kann noch bis Ende des Jahres unterzeichnet werden.“